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Lustiges aus dem Web 2.0: Die Bahn

Ich bin zwar ein wenig spät dran, was diesen Eintrag betrifft, aber da es der ein oder andere noch nicht mitbekommen haben dürfte, möchte ich euch auf den Twitteraccount http://twitter.com/deutschebahn hinweisen.

Nach dem tollen Versuch, eine Facebook-Fanpage auf die Beine zu stellen, hat es die Bahn ebenfalls versäumt, sich den Account “deutschebahn” zu sichern. Die Folge ist, wie so oft in den Social Media, ein Shitstorm.

Wer auch immer für die Tweets verantwortlich ist, eines ist sicher: Sie sind verdammt lustig und auf der anderen Seite ein Armutszeugnis für die Unternehmenskommunikation der Deutschen Bahn. Aber seien wir mal ehrlich: So wie es aussieht kann die DB noch bis heute von ihrem damaligen Monopol profitieren und schert sich einfach einen Feuchten um ihre Kunden, die in den meisten Fällen keine Alternative haben.

Erinnert Ihr euch noch an meinen Telekom-Artikel? Da scherte sich, mit Ausnahme des telekom_hilft-Accounts, auch niemand um die Kunden und deren Bedürfnisse. Jetzt ist die exklusive Bindung des iPhones an die Telekom Geschichte und mit ihr wohl auch ein Teil der Kundenkartei. Bei mir sind es noch 18 Monate bis es heißt: Tschüssikowski rosa Riese.

Was das mit BWL zu tun hat? Nix!

Einige Menschen fragten mich, nachdem ich ihnen vom anstehenden Praktikum erzählt hatte, was das denn bitteschön mit meinem Studium der BWL zu tun hätte. “Nichts”, war dann meine Antwort. Als ihnen dann die Gesichtszüge in Richtung “Und warum machst du’s dann?” entglitten, fügte ich eine Erklärung hinten an. Aber beginnen wir von vorne.

Über Twitter (sagt noch einmal jemand, der Scheiß wäre zu nichts nutze!) hat sich ein Kontakt zu meinem jetzigen Chef ergeben. Nachdem wir anfangs eigentlich nur über Twittern und Bloggen im Allgemeinen gesprochen hatten, hat sich dann nach und nach herauskristallisiert, dass mein derzeitiger Brötchengeber ein Projekt durchziehen möchte, das mich persönlich sehr angesprochen hat und an dem ich gerne mitwirken würde.

Also habe ich halt ganz unverbindlich angefragt, ob das denn möglich wäre und ob man das dann auch als offizielles Praktikum deklarieren könnte, damit ich zumindest einen Schrieb in Händen halten kann, der aussagt, dass ich da mal Industrieluft geschnuppert habe. An eine Bezahlung habe ich damals nicht gedacht. Warum? Weil’s mir ganz offen gesagt scheißegal war. Natürlich bin ich jetzt froh, dass ich wieder zwei zusätzliche Monate mehr mein Auskommen sichern kann, aber damit gerechnet oder gar gefordert hätte ich das nie.

Worauf ich mit diesem Beitrag hinaus will, ist eigentlich schnell gesagt. Ich sitze jetzt gerade in einer Abteilung, in die aus ziemlich allen Unternehmensbereichen Führungskräfte kommen, um verschiedene Projekte abzusegnen, ändern zu lassen oder in Auftrag zu geben. Und ich konnte in den letzten Tagen viele interessante Gespräche führen. Und in zwei Gesprächen haben sich Möglichkeiten für weitere Praktika in anderen Unternehmensbereichen herauskristallisiert. Natürlich muss ich wieder den normalen Bewerbungsprozess durchlaufen und die Chance, dass ich abgelehnt werde besteht natürlich ebenfalls, aber selbst wenn es nichts werden sollte, habe ich wieder ein paar nette Persönlichkeiten kennengelernt. Und das ist doch auch etwas wert.

Ich weiß, dass ihr wisst, dass mein Chef und seine fleissigen Mitarbeiter wissen, dass ich dieses Blog hier führe und sehr wahrscheinlich liest auch ein Großteil von denen hier mit. Aber ich kann hier ganz offen und ehrlich sagen, auch wenn es nur ein popliges zweiwöchiges Schnupper-schau-mal-rein-Praktikum war, dass ich mich noch nie so schnell in einer Gruppe so wohl und ernstgenommen gefühlt habe, wie das dieses Mal der Fall war. Dafür möchte ich mich schon heute, drei Tage vor dem Ende der Aktion, bedanken und ich hoffe auf ein baldiges Wiedersehen in irgendeiner Art und Weise.

iPhone-Apps: Was man braucht… Teil 2

Lang genug hat es gedauert, aber heute möchte ich meiner vor langer Zeit begonnenen Serie zumindest einen zweiten Teil verpassen.

Da es letztes Mal um Spiele ging, sollen heute alle Apps, die zu einer anderen Kategorie gehören, im Fokus stehen.

BAM Analytics Pro: Für 1,59€ bekommt man ein kleines übersichtsliches Programm geboten, das Google Analytics auf euer iPhone bringt. Während die Darstellung der normalen Analytics-Website auf dem iPhone rumzickt, hat man hier keinerlei Probleme und ist jederzeit über Besucherzahlen und Keywords informiert. Download

Teamviever: Kostet nichts und bietet so viel. Neben der App ladet ihr Euch noch den ebenfalls kostenlosen Desktop-Client und könnt von nun an von überall auf Euren Mac oder PC zugreifen. Ich benutze das Programm, so blöd es auch klingen mag, oft während längeren Online-Pokerturnieren. In der Regel kann man es sich in den späteren Turnierphasen nicht leisten, dass man ein paar Hände wegen einer Raucherpause nicht spielt. Also Mac-Bildschirm auf das iPhone übertragen und vom Balkon aus weitergezockt. Nerdig, simpel, geil. Download

Osfoora: Konnte ich damals während einer Promo-Aktion für lau abstauben, kostet mittlerweile aber wieder Asche. 2,39€ um genau zu sein. Osfoora ist einer der unzähligen Twitter-Clients. Unterschied: Es ist ein wirklich guter Twitter-Client in meinen Augen. Schaut Euch die einzelnen Optionen am besten selbst an. Leider benutze ich Twitter for iPhone seit längerem nicht mehr. Es muss also jeder selbst entscheiden, ob ihm Osfoora wirklich 2,39€ wert ist. Download

Woran merkt man, dass man schön langsam alt wird? Genau, man nutzt nur noch 2, maximal 3 Seiten des Springboards auf dem iPhone. Nicht, weil man jetzt schöne Ordner anlegen kann, die den Platzbedarf reduzieren, sondern weil man irgendwann feststellt, dass man 99% des App-Schrotts nie benutzt. Zur Zeit habe ich keine wirklichen App-Kracher zu liefern. Ich hoffe, dass vielleicht trotzdem etwas für Euch dabei ist.


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