Privatblog und monetärer Erfolg – Widerspruch
27 Mrz
Ich werfe desöfteren einen Blick auf diverse Blogcharts und immer bietet sich das gleiche Bild. An der Spitze sind in 99% der Fälle irgendwelche Gutschein- oder Sparblogs. Das ist nicht weiter verwunderlich, denn Tipps zum Geld sparen kann schließlich jeder gebrauchen und mydealz und Co bieten durchaus oft gute Gelegenheiten um den eigenen Geldbeutel zu schonen.
Nach oben genannten Seiten folgen Promiblogs. Ja, richtig gehört. Die Besucherzahlen der Pendants zu der Gala oder Brigitte sprechen eine deutliche Sprache. Tausende Menschen googeln offensichtlich täglich nach so “interessanten” Sachen wie “Lady Gaga nackt” oder “Paris Hilton Film”. Mir persönlich ist es unerklärlich, was so interessant an dem Leben diverser Promis ist. Was habe ich davon wenn ich weiß, wer am Sonntag über diesen oder jenen roten Teppich stolziert ist?
Nun möchte ich aber zum Punkt kommen und meine Überschrift aufgreifen. Die meisten Privatblogs beschäftigen sich eben mit dem Privatleben oder den persönlichen Interessen der Autoren. Diese Interessen sind es aber in den allermeisten Fällen nicht, die gegoogelt werden. Mein BWL-Studium interessiert nicht allzu viele, genau so wie m4kis Taschen-Tipps nur von einem kleinen Kreis aufgegriffen werden.
Um wirklich erfolgreich zu sein braucht es einen Themenblog. Es braucht eine Website, die sich spezifisch auf EIN Thema bzw. Themenfeld festlegt. Nur so bekommt man die nötige Keyworddichte zusammen, um bei Google vorne dabei zu sein und, als direkte Folge daraus, Traffic zu generieren. Wenn man seine Zielgruppe dann erreicht, ist es auch nicht weiter schwer Werbepartner zu gewinnen und seine Bannerplätze gewinnbringend zu vermieten.
Als Privatblogger sollte man sich langsam wohl eher von Bannerwerbung verabschieden und eher auf Partner wie Trigami setzen, um seine Hosting- und Domainkosten zu decken.
Erst heute habe ich mit meiner Freundin darüber gesprochen, dass wir mittlerweile irgendwie alle viel zu sehr auf die Besucher fixiert sind, anstatt uns wieder auf unser eigentliches Hobby, das Schreiben, zu besinnen.
In diesem Sinne – morgen am Adlersberg – rein in die Rinne!



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