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Die Zeit vergeht… zu schnell!

Früher in der Schule zog sich ein Schuljahr immer ewig hin, aber seit ich auf der Uni bin, sehe ich die Zeit nur noch an mir vorbeiziehen. Durch das Bachelorsystem ist der Blick eigentlich von der ersten Minute an auf die Klausuren am Semesterende gerichtet.

Mitte Oktober kam ich ins 3. Semester und jetzt ist schon wieder so gut wie Weihnachten. Nach Weihnachten werde ich direkt in die harte Lernphase einsteigen. Zwar habe ich dieses Semester zum ersten Mal “mitgelernt” und nicht nur stupide die Lösungen in den Übungen abgeschrieben, aber 2,5 Monate Vorbereitung sind obligat, wenn ich meinen Schnitt noch weiter in Richtung 1,x drücken will.

Das BWL-Studium ist nicht anspruchsvoll. Medizin ja angeblich auch nicht. Wer in sich reinfressen kann, hat gewonnen. Eine 1,x in einer Klausur zu schreiben ist – zumindest in den ersten zwei Semestern – einzig und allein mit Fleiß, nicht aber mit Intelligenz, verbunden.

Dagegen gibt es aber auch ganz andere Studiengänge, bei denen man immer wieder mitbekommt, wie sehr man von der Gunst der Dozenten / Professoren abhängig ist. Gerade in Sprachstudiengängen ist es schwer zu verstehen, warum der Kommilitone für einen vermeintlich schlechteren Text in der Klausur eine bessere Note bekommen hat. Es gibt irgendwie keine objektiven Gesichtspunkte, die man selbst nachvollziehen könnte.

Ich bin gespannt und hoffe, dass ich meinen eigenen Ansprüchen gerecht werden kann, ohne meine sozialen Kontakte in den kommenden Wochen zu sehr verkommen zu lassen.

Denn eines dürfte und auch allen klar sein: Wer während dem Studium nicht “lebt”, wird es später auch nicht mehr.

Sollte es im Übrigen mit dem Traumjob nichts werden, gibt es immer noch Alternativen. (via m4ki)

Studium – Die absolut falsche Taktik?


Ein Trend, den ich in den ersten drei Semestern beobachten durfte, ist, dass relativ viele Studenten von der Möglichkeit Klausuren in spätere Semester zu “schieben” Gebrauch machen. Dass man das machen kann, stellt einen großen Vorteil dar, wenn man driftige Gründe für das Schieben hat, aber wie viele damit umgehen, ist – meiner Meinung nach – komplett falsch.

Ich habe in den bisherigen Semestern jede Klausur mitgeschrieben und selbst bei denen, wo ich dachte sicher durchgefallen zu sein, stand am Schluss meistens eine 2,3 oder 2,7 auf dem Blatt. Sicher nicht optimal, aber auch kein Beinbruch, zumal es, sind wir mal ehrlich, Fächer und Fachgebiete gibt, bei denen man froh ist, wenn man sich einfach nicht mehr damit beschäftigen muss.
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