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Bachelorgeschmarre – heute: Praktika

Ein Umstand, der mich sehr erheitert, ist, dass es theoretisch möglich ist, ein Studium mit dem Bachelortitel abzuschließen, ohne auch nur einmal ein Unternehmen von innen gesehen zu haben. Die allermeisten Studenten werden wohl während ihres Studiums ein Praktikum machen, um zumindest eine annähernd grobe Ahnung zu haben von dem, was sie später erwartet. Wenn sie denn Zeit haben…

Bei mir läuft ein Semester immer nach dem gleichen Schema ab. Vorlesungen im Vorlesungszeitraum und danach einen Monat lang Prüfungen schreiben. Entspannte Sache könnte man meinen, aber viel mehr ist der Zeitplan dann so:

Tag 2 der vorlesungsfreien Zeit: Prüfung 1

Tag 10: Prüfung 2

Tag 15: Prüfung 3 um 9 Uhr, Prüfung 4 um 11:30 Uhr

Tag 17: Prüfung 5

Tag 18 Prüfung 6

Tag 30 Prüfung 7

Fällt etwas auf? Richtig… theoretisch hat man 30 Tage Prüfungszeitraum, was aber praktisch keinerlei Vorteile mit sich bringt, da die Prüfungen dann trotzdem geballt sind. Das nervt auf zwei völlig unterschiedliche Arten:

1. Wenn man schon 30 Tage lang nichts außer Lernen betreibt, dann könnte man die Prüfungen auch besser verteilen. Mir ist klar, dass da einiges an Planungsaufwand dahintersteckt, aber ich schreibe keine “Randgruppenprüfungen” mit 5-10 Leuten, auf die man keine Rücksicht nehmen kann, sondern meistens mit 150-200 anderen, denen es genauso geht.

2. Wenn man die Prüfungen dann schon geballt schreiben muss/soll/darf, dann sollten diese bitte auch innerhalb von zwei Wochen vom Tisch sein. So konnte ich jetzt z. B. wieder nur 6 Wochen Praktikum unterbringen anstatt 7 oder 8.

Es ist einfach immer wieder ein Dilemma. Vor den schwerer Prüfungen hat man so 2, wenn’s gut läuft 3 Tage zur intensiven Vorbereitung und dann zum Ende hin 10 Tage für ein Auswendigreinfressauskotzfach, das man locker auch auf 2 Tage ins Hirn gepresst hätte.

Genug mimimi. Am Freitag ist die letzte Prüfung meines Bachelorstudienganges Geschichte und wenn Fortuna mit wohl gesonnen ist, habe ich im gesamten Studium keine einzige Prüfung wiederholen müssen. Ist ja auch irgendwie nicht schlecht.

Ab Montag geht’s dann ab in Richtung Praktikum, bevor die Bachelorarbeit “hier” schreit. Ich freue mich auf 60 Tage Kaffeekonsum, Herzstechen und Rekordumsätze in der WiWi-Cafete, die ich ihr bescheren werde.

Und dann… dann druck ich mir Visitenkarten mit “B. Sc.” drauf. ;-)

Freue Dich, O, Blogleserschaft!

Die Klausurenphase beginnt für mich Anfang Februar. Kenntnisstand bisher natürlich noch auf 0. No risk no fun! Das Gute an der Klausurenphase ist, dass ihr hier wieder jede Menge von mir lesen könnte, da sich die Aufschieberitis bemerkbar machen wird.

Kleines Update hinsichtlich der Urlaubsplanung im Jahr 2011:

- Einwöchiger Aufenthalt in Las Vegas. Fraglich ist, ob mein Kumpel und ich es zur World Series of Poker schaffen, da in der Zeit eigentlich noch das Sommersemester läuft. Mal schauen, wie ich mit der Bachelorarbeit fertig werden.

- Natürlich wird’s auch mit der Liebsten wieder einen Urlaub geben. Wir haben uns noch keiner näheren Gedanken gemacht. Eine Städtereise war mal kurz im Gespräch wurde dann aber irgendwie wieder verworfen, da für uns beide das Reisen an sich doch eher stressig ist, wie wir herausfanden. Näheres dann, wenn ich mehr weiß.

Was habt ihr so reisetechnisch geplant?

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12. März: Moonbootica in der Suite 15 in Regensburg

Am 12. März ist endlich mal wieder etwas geboten. Zum Ersten sind da meine Klausuren allesamt vorbei und zum Zweiten gastiert Moonbootica an diesem Abend in der Suite15 am Petersweg.

Ich durfte die Jungs schon einmal in der Suite erleben und es war einfach phantastisch. Endlich einmal gute Beats, endlich einmal Leute, die gute Beats lieben und endlich einmal ein Publikum, dass den guten Beats gerecht wurde. Das, liebe Leute, war Tanzmusik auf höchstem Niveau und zwar genau so wie ich es liebe. Ich will im Club keine Musik hören, die seit zwei Monaten auf gongfm rauf unter runter läuft, ich will meinen Horizont erweitern, viel Neues hören und am nächsten Tag zitternd vor Erwartung nach den geilsten Songs der letzten Nacht suchen.

Ich freue mich wahnsinnig auf diesen Abend, den ich zusammen mit meiner Liebsten und einem Haufen Kommilitonen standesgemäß zelebrieren werde. Stellt den Champagner Wodka-Bull kalt!


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