Posts Tagged ‘Film’

3Demenz – kannste voll vergessen!

Erinnert ihr euch noch an Avatar? Klar, die Story war jetzt nicht der absolute Burner, aber diese üblen, absolut neuen, krassen, geilen 3D-Effekte und Kameraeinstellungen waren doch einfach nur der Hammer, oder?

Ich weiß, dass ihr jetzt nickt. Demnach kann ich ja beruhigt mit meinem Thema fortfahren. 3Demenz, oder anders gesagt, 3D kannste voll vergessen zur Zeit. Ich hab mir noch “Despicable me” und “Saw 3D” mit dieser affigen Brille reingezogen und war mir bei beiden Filmen mit meiner Liebsten einig, dass 3D absolut nicht nötig gewesen wäre. Und genau diese Aussage “3D nicht nötig / aufgefallen” höre ich zur Zeit häufiger vor allem auf Twitter. Ein Umstand, der mich nachdenken ließ.

Wie wird es wohl in Zukunft aussehen? Produzieren die Filmemacher nur noch in 3D? Der finanzielle Mehraufwand hierfür dürfte sich in Grenzen halten, nehme ich an. Anders sieht es da an der Kinokasse aus. Da kommen gleich mal 3 bis 4€ oben drauf, weil zwei Beamer, die die Leinwand beflackern natürlich auch doppelten Strom kosten ;-)

Ich für meinen Teil bin gerne bereit, normale Komödien oder Dramen in 2D zu bestaunen und dafür 3 bis 4€ zu sparen, die ich dann in 1,5l Cola investiere. 3D “ja”, aber nur wenn die Technologie sinnvoll und nicht sporadisch eingesetzt wird.

Filme 2010 – Männer, die auf Ziegen starren…

Ich habe Geld ausgegeben für diesen Film und ich kann es kaum fassen. 2012 (ich berichtete) ist dagegen wirklich allergrößtes(!) Kino. Mein Gott war der Film schlecht. Ich werde gar nicht näher darauf eingehen. Der Titel ist im Übrigen das Lustigste an dem ganzen Streifen. ENDE!

Filme 2010 – 2012

In meiner Reihe “Filme 2010” liste ich alle Filme auf, die ich mir in meiner Freizeit und eigentlich ausschließlich zusammen mit m4ki so reinziehe. Da man gute Filme nicht mehr zu schätzen weiß, wenn man allzu viele davon ansieht, muss man sich ab und zu auch mal zu Streifen herablassen, bei denen man schon am Anfang wusste, dass sie wohl der größte Scheiß sein werden.

2012 spielt imho eindeutig in dieser Kategorie mit. “Oh mein Gott die Welt wird untergehen” ist die Ausssage, die in den 158 Minuten Spieldauer immer wieder wiederholt und visualisiert wird.

Nachdem man davon Kenntnis genommen hat, dass auf der Erde nur mehr wenige Tage verbleiben, bevor sich die ganze Erdkruste verschiebt und alles überschwemmt wird, macht sich die Amerikanische Regierung daran, ihre Schäfchen (grob gesagt: Politiker und Milliardäre) ins Trockene zu bekommen. Bewerkstelligt wird das durch ein paar moderne Archen (ja, genau die Idee, die auch Noah schon hatte).

2012 ist ein einziges “Bumm, Krach und EXPLOSION”, das so weit von der Realität entfernt ist, dass es beinahe schon lächerlich ist. Einer der Hauptakteure packt zum Beispiel seine Ex-Frau und Kinder in seine Stretch-Limousine und fährt in Richtung Flughafen, da der Luftraum die einzige Möglichkeit zum Überleben darstellt. Während er mit grob geschätzten 100 Sachen durch die Stadt brettert türmt sich hinter ihm eine riesige Lawine aus Autos, Straßenbelag und Gebäuden auf, die ihn – wie soll es anders sein – aber nicht erreicht, da er schneller ist. Ganz großes kleines Kino!

Der Film ist von den Effekten her wirklich gut, aber sowas von übertrieben, dass man am liebsten nach einer halbe Stunde auf den POWER-Knopf drücken möchte, um dieses Schauspiel zu beenden.


Facebook Like Button for Dummies