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Fünf Gründe gegen die Volkszählung 2011

In Bremen, so kann man bei zensus11.de lesen, sind die ersten Fragebögen bereits unter das Volk gebracht worden. Der Rest der Republik soll ab Oktober folgen. Hier sind fünf Gründe, die ich von oben genannter Homepage übernommen habe, die gegen das geplante Vorhaben sprechen. Fünf Gründe, die exemplarisch für zig andere stehen.

  1. Die Zuordnung der Daten aus der Volkszählung 2011 ist über eine eindeutige Personenkennziffermöglich. Eine solche eindeutige, gemeinsame Ordnungsnummer hatte das Bundesverfassungsgericht 1983 ausdrücklich verboten.
  2. Die Erhebung ist nicht anonym, Name und Anschrift werden genau wie die gesammelten Daten maximal 4 Jahre gespeichert. Es entstünde ein zentral verfügbares Personenprofil aller in Deutschland ansässigen Personen.
  3. Sensible persönliche Daten werden aus zahlreichen Quellen ohne Ihre Einwilligungzusammengeführt. Die Daten von Meldeämtern und Behörden werden somit zweckentfremdet; Ihr Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung wird verletzt.
  4. Die zentrale Verfügbarkeit der Personenprofile weckt Begehrlichkeiten, die Datenschutz-Skandale der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass das Missbrauchspotenzial einmal angelegter Datensammlungen enorm ist.
  5. Die Abfrage der Daten laut deutschem Zensus-Gesetz geht über den von der EU geforderten Umfang hinaus, z. B. die Angabe des Religionsbekenntnisses. So ließe sich zum Beispiel eine Liste aller bekennenden Muslime in Deutschland erstellen.

Quelle: http://zensus11.de/klage/

EU again…ich sag einfach EU again…

Ich will mich gar nicht groß darüber auslassen. Meine Meinung zu solchen Vorhaben dürfte hinlänglich bekannt sein. Lesen, kopfschütteln und verbreiten. Vielen Dank.

EU-Parlamentarier bekommen ein iPad – für lau *update*

*update* Da es kleinere Unstimmigkeiten bzgl. der Summe gibt, habe ich noch ein wenig Google bemüht. Dabei bin ich auf einen Beitrag mit der gleichen Bezeichnung £4m gestoßen. Diese wird dort in Zusammenhang mit Millionen benutzt. Entweder ist da im Originalartikel ein Fehler oder die EU zahlt wirklich um die 5000 Pfund pro iPad…  *update ende*

“(…) some have told the bureau they find them cumbersome in comparison with the iPad.”

Eigentlich sollte man froh sein, wenn man nicht weiß, wie viele Millionen (Milliarden?!) in der EU für sinnlose Scheiße verschleudert werden. Ab und zu jedoch bekommt man es dann doch mit.

Jeder der 736 EU-Sesselpupser bekommt jetzt nämlich ein iPad. Natürlich zahlt das der Steuerzahler und davon einen Großteil wieder die Melkkuh der Union, Deutschland. Schnuckelige 4 Millionen Pfund wird der Spaß kosten. Wäre ja nicht so schlimm, wenn nicht erst vor kurzem nagelneue Hewlett Packard Notebooks angeschafft worden wären. Natürlich auch 736 Stück. Einige der Abgeordneten fanden dieses Notebook aber zu unhandlich (siehe Zitat oben) und darum hat man sich jetzt halt mal schnell auf das iPad geeinigt. Bin gespannt, wann die ersten dann meckern, dass sie ihre Maus nicht anschließen können…

Marta Andreasen (UKIP, ebenfalls MEP und Mitglied des Finanzausschusses) hat´s zumindest gecheckt. Sie sagte:

“We were told the iPads would actually cut costs as they are not expensive and that we would be able to stay connected while outside the office or on holidays, but many of the older MEPs don’t even know how to use the internet properly. I am against that because it seems completely unnecessary, especially when European taxpayers are facing such difficult times.”

via

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