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Semester 5

Land in Sicht! Nach diesem Semester habe ich die benötigten 180 Creditpoints erreicht bzw. sogar um 2 Credits überschritten. Die Bachelorarbeit ist da natürlich schon eingerechnet. Für die habe ich dann das gesamte 6. Semester Zeit. Im Moment denke ich darüber nach, diese in einem Unternehmen zu schreiben, da mir das stupide Rumhocken in der Bibliothek weniger lukrativ erscheint, als die Kommunikation mit Menschen, die Ahnung von ihrer Materie haben.

Aber was erwartet mich nun im letzten “richtigen” Semester?

Fangen wir mit den Pflichtfächern meines Schwerpunktes an:

- Personalmanagement: Ist ja eigentlich als typisches Frauenfach verschrien. Bin trotzdem auf die Inhalte gespannt, denke aber, dass es – wie so oft – auf eine stupide Reinfress-Rauskotz-Klausur hinauslaufen wird. Gibt Anspruchsvolleres, aber ich will mich mal nicht über zu wenig Arbeit beklagen.

- Internationales Management: Wird mit größter Sicherheit saugeil. Erstens ist der Prof. sehr engagiert und zweitens bekommen alle eine drüber, die sich nicht aktiv beteiligen, da in diesem Fach auch mündliche Noten für Mitarbeit vergeben werden. Wie er das bei 200 Studenten schafft, ist mir zwar bis heute ein Rätsel, aber in der Vergangenheit hat das geklappt. Großes Manko und gleichzeitig große Chance ist die komplette Englischsprachigkeit der Veranstaltung. Mein Englisch ist mittlerweile sehr schlecht geworden für meine Ansprüche, also wird es mir kaum schaden, wenn ich mal wieder ein paar Worte spreche.

Und sonst so? Das Wahlmodul möchte natürlich auch noch vervollständigt werden:

- Industrieökonomie: Klassisches VWL-Fach, das Inhalte aus der Mikroökonomie vertieft. Wer mich kennt weiß, dass VWL nun nicht gerade mein Liebling ist, aber die Auswahl an BWL-Wahlfächern ist mehr als mager, so dass mir nicht viel anderes als Alternative zur Wahl steht.

- Neue Unternehmenskulturen: Darüber habe ich bisher nur Gutes in den einschlägigen Foren gelesen. Hoffe, dass die Veranstaltung in Richtung Start-Ups usw. abzielt. Dann könnte ich mich eventuell auch richtig dafür begeistern.

- Englisch: Da ich keine Informationen darüber gefunden habe, welcher Kurs welchem Niveau entspricht, habe ich mich jetzt einmal auf’s gerade Wohl in irgendeinen eingetragen. Ist eh schon ein Wunder, wenn man überhaupt irgendwo einen Platz bekommt. Ich hoffe, dass ich nicht total unterfordert sein werde, aber sollte dies der Fall sein, werdet ihr es sicher mitbekommen.

- Immobilienfinanzierung: Vorlesung ist freitags um 8. Geht also praktisch überhaupt nicht. Ein Grund für die Entscheidung für dieses Fach war die Bepunktung mit 6 Credits. Da die Vorlesung per Screencast auch über das Internet verfolgbar ist, kann ich schon einen Tag früher ins Wochenende starten. Zwei gute Argumente PRO Immobilienfinanzierung. Ist gekauft.

Deutschland: Experten sagen “Sparen ist möglich”

In der Ausgabe 21 der Wirtschaftswoche kommen zahlreiche Experten zu Wort, die große Einsparpotentiale für unser Land sehen. Ich werde diese hier vorstellen und (in kursiv) kommentieren. Ich bin kein Experte und möchte mich auch nicht als solcher darstellen, ich werde lediglich meine Gedanken zu den einzelnen Punkten niederschreiben. Die Diskussion ist eröffnet! Ich freue mich auf zahlreiche Beiträge.

Alle Rechte bezüglich der Informationen / Zahlen / Namen / sonstiger Ansprüche liegen natürlich bei den Autoren bzw. der Wirtschaftswoche.

Einsparvolumen:
3 Mrd. Euro bei Abschöpfung sämtlicher Gewinne, die durch die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke entstehen.

Derzeit wird die Hälfte der Gewinne abgeschöpft und u.a. in die Erforschung regenerativer Energien investiert. Eine vollständige Einbehaltung halte ich für gefährlich, da die Konzerne so jeden Anreiz verlieren und z. B. die Instandhaltung der Anlagen vernachlässigen würden.


2,5 Mrd. Euro Mehreinnahmen, die auf einen Wachstumseffekt zurückzuführen sind, wenn die Atomkraftwerke länger am Netz bleiben, weniger Co2-Zertifikate erworben werden müssen, so die Stromkosten für Industrie und Privatkunden sinken und dadurch mehr Geld für die Stärkung der Wirtschaft zur Verfügung steht. (weiterlesen …)

Und es geht schon wieder los…

Die erste Hälfte des Studiums ist vorrüber und die zweite startet am kommenden Montag. “Wertschöpfung” nennt sich der Schwerpunkt, auf den meine Wahl letztendlich gefallen ist.

Die Veranstaltungen, die ich kommendes Semester besuchen werde, sind:

Entscheidungslehre: Die Lehrveranstaltung Entscheidungslehre befasst sich damit, Entscheidungsprobleme zu strukturieren, Rationalitätsanforderungen an Entscheidungsträger zu formulieren und ein die klassischen Entscheidungsprinzipien enthaltendes übergeordnetes Entscheidungsprinzip abzuleiten. Sie will damit eine Brücke schlagen zu den betriebs- und volkswirtschaftlichen Schwerpunkten, die sich mit ein- und mehrstufigen Individualentscheidungen, insbesondere unter Risiko und spieltheoretischen Fragestellungen, beschäftigen. Darüber hinaus soll sie den Studierenden befähigen, Probleme eigenständig zu strukturieren. (Zitat vom Lehrstuhl für Finanzdienstleistungen)

Management & Entrepreneurship: In dieser Vorlesung geht es darum, die grundsätzlichen Konzepte und Techniken des Managements sowie des Entrepreneurship aufzuzeigen. Im Zentrum der Lehrveranstaltung stehen Fragestellungen wie „Was ist Management?“, „Welche Funktionen muss ein effektives Unternehmensführung erfüllen?“, „Welche Methoden und Instrumente gibt es?“. Relevante Aspekte des Managements von Gründung und Wachstum junger Unternehmen werden hierbei vertieft behandelt. Die Konzepte werden durch ein Planspiel simuliert. (Zitat vom Lehrstuhl für Innovations- und Technologiemanagement)

Logistik: Introduces students to the basic concepts of logistics from a managerial perspective. (Zitat vom Lehrstuhl für Controlling und Logistik)

Marketing II: Die Vorlesung bietet einen Überblick zu Planungsaufgaben, die Produktmanager üblicherweise zu bewältigen haben und führt in bewährte Methoden zur Lösung dieser Aufgaben ein. Die Vorlesung beginnt mit diversen Verfahren der Marktabgrenzung und geht anschließend auf Methoden des Erwerbs und der Analyse von Informationen über Wettbewerber und Konkurrenten ein. Es werden sowohl der klassische Zutritt, bei dem sich die Planung auf Marketing-Instrumente (z.B. Produkt, Preis, Werbung, Verkaufsförderung) bezieht als auch der moderne Zutritt, der die Kundenbeziehungen einer Unternehmung in den Mittelpunkt stellt, behandelt. (Zitat vom Lehrstuhl für Marketing)

Organisation: keine Definition gefunden

Ich bin gespannt, was mich dieses Semester erwartet und werde euch natürlich wieder wissen lassen, wie motivierend oder deprimierend das Ganze sein wird. Das größte Problem ist eigentlich das Vollbekommen des Wahlmoduls nach dem Minimumprinzip. Aber auch das werde ich irgendwie hinbekommen.

Guten Start ins Sommerhalbjahr!


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