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Warum das Internet ein Arschloch ist…

so titelte Robert Basic (früher basicthinking) Ende Oktober auf seinem Blog robertbasic.de. In einem Text, der mir wahrhaft aus der Seele spricht legt er nachvollziehbar und völlig richtig dar, warum das Internet ein Arschloch ist, wenn es um die Frage der Vernetzung des Privat- mit dem Berufsleben geht.

Ich habe es schon oft gesagt, wenn auch nicht gebloggt, aber das Internet und die Social Networks lassen sich mit einem offenen Fenster vergleichen.

Wenn der Nachbar nackt im Bad steht und gerade nach dem Duschen durchlüftet, dann könnte man sich theoretisch auch mit dem Fernglas hinstellen und einmal einen genaueren Blick darauf werden. Aber was hat uns die Mama gesagt? “So etwas macht man nicht!”. Richtig, denn der Anstand verbietet und ein “genaueres Hinsehen” selbst dann, wenn man aus Versehen einen Blick in das Fenster geworfen hat.

Und genau das müssen auch Chefs, Personaler und sonstige Entscheidungsträger lernen. Berufs- und Privatleben verschmelzen mehr und mehr miteinander und alles Ankämpfen dagegen wird in’s Leere laufen. Die Konservativen mögen jetzt den Kopf schütteln, aber bitte erinnert Euch dann in spätestens 2-5 Jahren an meinen Post.

Was das mit BWL zu tun hat? Nix!

Einige Menschen fragten mich, nachdem ich ihnen vom anstehenden Praktikum erzählt hatte, was das denn bitteschön mit meinem Studium der BWL zu tun hätte. “Nichts”, war dann meine Antwort. Als ihnen dann die Gesichtszüge in Richtung “Und warum machst du’s dann?” entglitten, fügte ich eine Erklärung hinten an. Aber beginnen wir von vorne.

Über Twitter (sagt noch einmal jemand, der Scheiß wäre zu nichts nutze!) hat sich ein Kontakt zu meinem jetzigen Chef ergeben. Nachdem wir anfangs eigentlich nur über Twittern und Bloggen im Allgemeinen gesprochen hatten, hat sich dann nach und nach herauskristallisiert, dass mein derzeitiger Brötchengeber ein Projekt durchziehen möchte, das mich persönlich sehr angesprochen hat und an dem ich gerne mitwirken würde.

Also habe ich halt ganz unverbindlich angefragt, ob das denn möglich wäre und ob man das dann auch als offizielles Praktikum deklarieren könnte, damit ich zumindest einen Schrieb in Händen halten kann, der aussagt, dass ich da mal Industrieluft geschnuppert habe. An eine Bezahlung habe ich damals nicht gedacht. Warum? Weil’s mir ganz offen gesagt scheißegal war. Natürlich bin ich jetzt froh, dass ich wieder zwei zusätzliche Monate mehr mein Auskommen sichern kann, aber damit gerechnet oder gar gefordert hätte ich das nie.

Worauf ich mit diesem Beitrag hinaus will, ist eigentlich schnell gesagt. Ich sitze jetzt gerade in einer Abteilung, in die aus ziemlich allen Unternehmensbereichen Führungskräfte kommen, um verschiedene Projekte abzusegnen, ändern zu lassen oder in Auftrag zu geben. Und ich konnte in den letzten Tagen viele interessante Gespräche führen. Und in zwei Gesprächen haben sich Möglichkeiten für weitere Praktika in anderen Unternehmensbereichen herauskristallisiert. Natürlich muss ich wieder den normalen Bewerbungsprozess durchlaufen und die Chance, dass ich abgelehnt werde besteht natürlich ebenfalls, aber selbst wenn es nichts werden sollte, habe ich wieder ein paar nette Persönlichkeiten kennengelernt. Und das ist doch auch etwas wert.

Ich weiß, dass ihr wisst, dass mein Chef und seine fleissigen Mitarbeiter wissen, dass ich dieses Blog hier führe und sehr wahrscheinlich liest auch ein Großteil von denen hier mit. Aber ich kann hier ganz offen und ehrlich sagen, auch wenn es nur ein popliges zweiwöchiges Schnupper-schau-mal-rein-Praktikum war, dass ich mich noch nie so schnell in einer Gruppe so wohl und ernstgenommen gefühlt habe, wie das dieses Mal der Fall war. Dafür möchte ich mich schon heute, drei Tage vor dem Ende der Aktion, bedanken und ich hoffe auf ein baldiges Wiedersehen in irgendeiner Art und Weise.

Nochn Notebook? Was soll ich damit?

Auf dem Blog von caschy wird zur Zeit ein Gewinnspiel veranstaltet. Da ich nie etwas gewinne und auch diesmal wieder Pech haben möchte, mache ich natürlich mit.

Um mich zu disqualifizieren, muss ich die folgenden Fragen beantworten:

Von welchem Hersteller ist dein PC / Notebook?

Apfel natürlich. Macbook Pro 15″ 2,66GHz Intel Core 2 Duo mit 4GB 1067 MHz DDR 3 RAM

Bist du zufrieden mit deinem PC / Notebook?

Da ich meinen Rechner durchschnittlich nur alle 2 Wochen neustarten muss, die letzte Kernelpanic mehrere Monate her ist (und noch dazu selbst verschuldet war), das Ding leiser als ein Katzenschnurren und schneller als ein Blitz ist, selbstverständlich ja.

Wie sieht dein Arbeitsplatz aus (Foto)?

Sieht komisch aus, ist aber so. Die meiste Zeit verbringe ich an meinem Lieblingsort, dem Bett. Hätte zwar einen Schreibtisch mitsamt externer Tastatur, Maus und zusätzlichem 21 Zoll Bildschirm, der aber so gut wie nie benutzt wird.

Natürlich kann ich ein weiteres Notebook auf keinen Fall gebrauchen und hoffe, dass mit Fortuna auch dieses Mal wieder nicht hold sein wird.


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