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Ich bin ein halber Bachelor!

10 Mrz

Das dritte Semester ist seit gestern geschafft. Insgesamt bin ich zu sechs (davon fünf BWL) Prüfungen angetreten und konnte mich auch diesmal zusammenreißen, keine Klausur in ein späteres Semester zu schieben. Insgesamt bin ich mit dieser Taktik wieder gut gefahren.

Gut gefahren heißt in diesem Fall, dass ich – meinem Gefühl nach – maximal in zwei Klausuren zum Recall, wie wir gerne sagen, antreten muss. Angesichts der Tatsache, dass ich bisher noch keine Prüfung ein zweites Mal machen musste ein Novum, aber durchaus auch zu verkraften.

In Marketing hat es mich schwer erwischt. Nach 35 von 60 Minuten strich ich dann auch die Segel und ließ es bleiben. Durchgestrichen habe ich die Klausur dennoch nicht, da ja eine Chance besteht auch mit sehr wenigen Punkten noch zu bestehen, wenn die Kommilitonen im Schnitt genauso schlecht waren. Realistisch erscheint es mir dennoch nicht.

Die Hälfte des Bachelors ist somit vorbei. Ab jetzt darf sich jeder für mindestens einen Schwerpunkt entscheiden und sich so mit Sachen beschäftigen, die ihn wirklich interessieren.

Ich bin gespannt, was mich erwartet und werde euch natürlich wieder von meinem weiteren Werdegang berichten.

I have a dream – Vegas, baby!

6 Feb

Es dürfte schon 3-4 Jahre her sein, als ich mit einem meiner besten Freunde beschlossen habe, dass wir gemeinsam nach Las Vagas fahren und dort an der World Series of Poker teilnehmen werden. Nach meinem Bachelorstudium wird es wohl soweit sein. Zum Sommersemester 2011 würde ich gerne einige Tage in der Wüstenstadt residieren und dort das 1500$ No Limit Hold ‘em Turnier spielen.

Das heißt, dass ich noch bisschen mehr als drei Semester habe, um den symbolischen Betrag von 1500$ anzusparen. Hinzu kommen dann natürlich noch Transaktionskosten für Papiere, Flug und Hotel, sowie weitere 1000$ Spielgeld (und 5000$ Shoppinggeld für die Liebste ;-) ). Ich werde euch auf dem Laufenden halten, was die Vorbereitungen betrifft.

Die Zeit vergeht… zu schnell!

20 Dez

Früher in der Schule zog sich ein Schuljahr immer ewig hin, aber seit ich auf der Uni bin, sehe ich die Zeit nur noch an mir vorbeiziehen. Durch das Bachelorsystem ist der Blick eigentlich von der ersten Minute an auf die Klausuren am Semesterende gerichtet.

Mitte Oktober kam ich ins 3. Semester und jetzt ist schon wieder so gut wie Weihnachten. Nach Weihnachten werde ich direkt in die harte Lernphase einsteigen. Zwar habe ich dieses Semester zum ersten Mal “mitgelernt” und nicht nur stupide die Lösungen in den Übungen abgeschrieben, aber 2,5 Monate Vorbereitung sind obligat, wenn ich meinen Schnitt noch weiter in Richtung 1,x drücken will.

Das BWL-Studium ist nicht anspruchsvoll. Medizin ja angeblich auch nicht. Wer in sich reinfressen kann, hat gewonnen. Eine 1,x in einer Klausur zu schreiben ist – zumindest in den ersten zwei Semestern – einzig und allein mit Fleiß, nicht aber mit Intelligenz, verbunden.

Dagegen gibt es aber auch ganz andere Studiengänge, bei denen man immer wieder mitbekommt, wie sehr man von der Gunst der Dozenten / Professoren abhängig ist. Gerade in Sprachstudiengängen ist es schwer zu verstehen, warum der Kommilitone für einen vermeintlich schlechteren Text in der Klausur eine bessere Note bekommen hat. Es gibt irgendwie keine objektiven Gesichtspunkte, die man selbst nachvollziehen könnte.

Ich bin gespannt und hoffe, dass ich meinen eigenen Ansprüchen gerecht werden kann, ohne meine sozialen Kontakte in den kommenden Wochen zu sehr verkommen zu lassen.

Denn eines dürfte und auch allen klar sein: Wer während dem Studium nicht “lebt”, wird es später auch nicht mehr.

Sollte es im Übrigen mit dem Traumjob nichts werden, gibt es immer noch Alternativen. (via m4ki)