Prüfungen – Das Leiden hat einen Namen

Es ist Januar und Januar ist für Studenten generell mal komplett scheiße. Nicht ganz so scheiße wie der Februar, in dem die Prüfungen dann geschrieben werden, aber definitiv unschön.

Januar heißt lernen, Januar heißt, dass alles, was man in den letzten Monaten aufgeschoben hat jetzt mit Überschall zurück kommt und zwar direkt IN YA FACE.

Dieses Semester steht da eine 5. Diese 5 steht vor “Anzahl der Klausuren”. 5 mal vorbereiten, 5 mal wieder das Gefühl haben, man hätte zu wenig getan. 5 mal die Erleichterung wenn es heißt “Die Bearbeitungszeit ist zu Ende”.

Jeder Student kennt dieses Gefühl und jeder erlebt sie anders, aber auch im 3. Semester ist man jedes Mal aufs Neue nervös, egal wie gut oder schlecht man vorbereitet ist.

Aber mit was darf ich mich nun genau “quälen”?

Marketing Grundlagen: Aus meiner Sicht die interessanteste Veranstaltung im vergangenen Semester. Eine motivierte Dozentin und viele neue Erkenntnisse, die ich mitnehmen konnte. Viele der Kommilitonen regen sich zwar auf, dass das Fach nichts mir Verständnis zu tun hätte, aber es gibt halt einfach auch Sachen, die man sich mal ins Hirn prügeln muss. Auch das gehört zu einem Studium.

Finanzierung: Auch hier war der Dozent spitze. Er versuchte immer wieder mit Späßen die Vorlesung aufzulockern und überraschte in der letzten VL sogar mit einem selbstgeschriebenen Gedicht. Zu erwähnen sei noch sein (gutes, wenn auch nicht für jedes Fach umsetzbare) System zum Erwerb von S(emester)B(egleitende)L(eistungen), über das ich im uni-blog schon geschrieben habe.

Grundlagen des Privatrechts: BGB und HGB, Tonnen von Paragraphen und bis jetzt keinerlei Durchblick. Mir macht Recht Spaß, mir hat Recht auch schon immer Spaß gemacht, aber gekonnt habe ich es noch nie so wirklich, was nicht zuletzt meine überragende 5 Punkte Leistung im Abitur gezeigt hat. Es wird definitiv ein Kampf werden.

Steuerliche Grundlagen: EStG at its best. Ich hoffe, dass die Motivation für dieses Fach noch kommt, denn immerhin bringt ein fundiertes Wissen in diesem Teilgebiet auch Vorteile für das eigenen Leben. Bammelfach Nummer 1 in diesem Jahr.

Leistungserstellung: Auf Deutsch darf man auch ruhig “Produktion” dazu sagen. Das Fach hat irgendwie etwas und scheint auch nicht allzu anspruchsvoll zu werden. Eine Prognose will ich dennoch nicht abgeben.

Als kleines Schmankerl hab ich mir noch den UNICERT 1 Kurs: Spanisch rausgepickt. Bin leider etwas hinten dran, was das Lernen betrifft, denke aber, dass ich mit ein wenig Aufwand etwas Passables zaubern werden kann.

Für alle, die sich fragen, was dieser Blogeintrag jetzt sollte:

Er ist Teil meiner “Ultimativen Prokrastination zu Semesterende hin“. Eigentlich wollte ich nämlich um 16 Uhr die Bücher auspacken. 13 Minuten hat er mir gebracht. Und jetzt geht es, trotz allem, an den Schreibtisch.

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This entry was posted on Samstag, Januar 2nd, 2010 at 16:17 and is filed under Studium. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

4 Responses to “Prüfungen – Das Leiden hat einen Namen”

  1. Thomas Says:

    Hm, nächstes Semester wird alles anders ;)

  2. Ruhrfelder Says:

    Ja, ich weiß ganz genau wovon du sprichst…
    mir geht es im Moment genauso. Deswegen lenke ich mich auch gerade erfolgreich im Internet ab ;) wie immer..

  3. Mike Says:

    Zum “Glück” hab ich nur zwei oder drei Klaususren BGB, Psychologie und Marketing I. Aber dafür muss ich im Januar auch noch zwei doofe referate halten und ab Feb. eine Hausarbiet über Zukunft der Arbeit schreiben. Tolle Wurst, dir aber viel Glück!

  4. torschtl Says:

    Selbiges natürlich zurück :)

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