Gründe für die Bibliothek
Für die Prüfungen im ersten Semester habe ich ausschließlich zu Hause gelernt. Mittlerweile bin ich aber ein Verfechter der guten, alten Bib geworden, da sie fast nur Vorteile hat.
1. Stille
Während zu Hause die Eltern oder Geschwister rumwuseln, ist es in der Bibliothek in Kombination mit Ohrstöpseln totenstill. Ein großer Vorteil für die Konzentration.
2. Keine Ablenkung
In meinem Zimmer warten ein Macbook, ein TV und eine Menge herumliegendes Zeug, das aufgeräumt werden muss (natürlich nur in der Prüfungszeit!). In der Bibliothek gibt es nur mich. Mich und die Bücher.
3. Gleichgesinnte
Während man daheim keinerlei Vergleichsmöglichkeiten hat, sieht man in der Bibliothek einen Haufen Leute aus seinem Studiengang, die das gleiche Schicksal teilen. Solange die nicht die Zelte abbrechen, muss ich natürlich – schon allein des Gewissens wegen – auch weiterlernen.
4. Ansprechpartner
Während man sich daheim mit Google herumschlagen muss, kann ich in der Bib einfach den Kommilitonen einen Tisch weiter fragen. Die gesparte Zeit lässt sich super in eine Kaffeepause umwandeln.
5. Insiderinformationen
Der Lehrstuhl gibt offiziell keine alten Klausuren aus der Hand? Scheißegal, denn irgendwer kennt immer einen, der einen kennt, der eine Schwester hat, die die Klausur von letztem Jahr samt Musterlösung daheim liegen hat. Diese Informationen gibt`s am heimischen Schreibtisch natürlich nicht.
6. Wenn ich schonmal da bin
Daheim ist man, wie schon oben geschildert, sehr schnell abgelenkt. Wenn man aber schon extra den Weg in die Uni auf sich genommen hat, wird man es sich zweimal überlegen, ob man nach zwei Stunden schon wieder heimfahren sollte.
Es gibt noch zig andere Gründe, wieso die Bibliothek zum Lernen optimal ist. Gebt ihr eine Chance. Ihr werdet eure Entscheidung nicht bereuen.
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Tags: Ablenkung, Ansprechpartner, Bibliothek, Insiderinformationen, Kaffee, Lernen, Prüfungen, Ruhe, Stille, Universität
Februar 17th, 2010 at 20:40
ich hätt gern die Insiderinformationen inkl. Musterlösungen der Klausuren! Per ICQ bitte
Februar 18th, 2010 at 08:09
Die Mensa bietet die Möglchkeit gut und günstig und GESUND das Mittagessen einzunehmen. Die darauf einsetzende Müdigkeit kann daher nicht im heimischen Bett verbracht werden.
Zumindest bei uns (TU Wien) liegen die Tageszeitungen auf, von “DiePresse” bis “NZZ”. Nicht zu vergessen, trotzt Google-Zeitalter, befindet sich haufenweise (Sekundär)-Literatur zwecks Vertiefung in der Biblothek. Wurde angeblich sogar dafür errichtet um Bücher zu beherbergen
Viel Spass beim Wissenszuwachs,
Lg, Michael
Februar 18th, 2010 at 08:10
1. Stille hat man daheim auch, wenn man allein wohnt. Und mit Ohrstöpsel sowieso
5. Als würde man diese Insiderinformaionen nicht auch von Freunden kriegen, wenn man mit denen im ICQ schreibt…
Und als Ablenkung bin immer noch ich da..
Februar 18th, 2010 at 11:07
Das mit den Klausuren ist ja leider in vielen Studiengängen so. Verstehe wer will, warum die häufig/immer nur über Connections weitergereicht werden.
Das liegt vielleicht in einem kruden “den anderen nix gönnen” begründet – dabei nimmt einem jemand anders, der auch die Chance auf eine gute Vorbereitung hat, ja nicht das eigene Wissen weg.
Schmalziges Plädoyer: Klausuren zur Fachschaft. Egal in welchem Fach!
P.S. Die beiden Phil Bibs rulen sowieso alles weg -werde in meinem Leben sicher nie wieder so “(lern)inspiriert” sein
Februar 18th, 2010 at 11:31
Im Großen und Ganzen muss ich dir zustimmen…allerdings brauch ich z.B. eine Geräuschkulisse zum Lernen, bei totaler Stille kann ich mich Null konzentrieren. Daher lern ich in der Bib mit Musik oder vorzugsweise daheim mit im Hintergrund laufendem Radio/Fernseher! ^^
Februar 18th, 2010 at 14:01
Ich habe das ganze ja immer anders wahrgenommen.
1. Zuhause ist es auch still, bzw. ich kann mich zurückziehen. Vor allem stiller, als in der Biblitothek, wo dauernd jemand vorbeiläuft und Bücher aus dem Regal nimmt oder auf der Laptop-Tastatur klappert.
Allerdings ist das im Leben in einer WG vielleicht auch nochmal was anderes, als wenn man mit Eltern oder Geschwistern zusammenlebt.
2. In der Biblitohek empfinde ich die Ablenkung umso schlimmer. Tausend Leute laufen vorbei, lauter interessante, aber gerade für die anstehende Prüfung unwichtige Bücher…zuhause ist die Ablenkung bei mir geringer, da ich eben den Fernseher auslasse, im Macbook nur die wesentlichen Fenster laufen und aufräumen eben aufgeschoben ist…
3. Die Leute aus dem eigenen Studiengang…argh..schlimmste Ablenkung….man unterhält sich und jemand sich gegenseitig was vor…
4. Ansprechpartner hat man je nach WG-Zusammensetzung auch zu hause. Zudem gibts Handys, Mail, ICQ..etc…es sind soviele Wege, die offenstehen, dass ich die Aqnsprechpartner nicht vor Ort brauche….siehe dazu auch Punkt 3.
5. Insiderinformationen….haben in meinem Studium keine Rolle gespielt. Was man lernen musste, dass wusste man…und der großteil des Studiums bestand eher in der eigenständigen wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Fragestellungen, als lernen für Klausuren…
6. Nach zwei Stunden wieder heim? Na, teilweise schon nach 10 Minuten…eben ein Buch abgeholt und wieder zurück….
so, ich glaube nun ist zu jedem Punkt etwas gesagt…es gibt aber noch weitere Punkte, die zuhause attraktiver machen
1. Ich muss nicht irgendwann aufhören, nur weil es 20.00 Uhr ist und die Bibliothek schliesst….
2. Ich bekomme durchgehend und zu jeder Zeit Kaffee…
3. und ich muss zum rauchen die Arbeit nicht unterbrechen…
oha..nun kam deutlich die Sucht raus…;-)
Ich konnte immer besser zuhause arbeiten, als in der Bibliothek…aber da sind auch viele Leute unterschiedlich..ich kann es auch nicht im Cafe oder in der Bahn…das ist mir zuviel Ablenkung…
Februar 19th, 2010 at 15:55
Also wenn ich um 8 Uhr morgens schon in der Bib bin, dann bin ich um 20 Uhr sicher nicht mehr da. Außerdem hat unsere z. B. bis 22 Uhr offen… das sollte für jeden ausreichen.
wegen der geräuschkulisse: kenn ich. im Sommersemester hatten wir direkt vor der bib ne baustelle… da konnte man trotzdem hervorragend lernen
Aber es bleibt ja, nach wie vor, jedem selbst überlassen wo er lernt.