Ich praktikiere

2 Sep

Lang hat´s gedauert, aber zum Ende des 4. Semesters hat sich eine sehr interessante Möglichkeit für ein Praktikum ergeben. Aufgrund der fortgeschrittenen Semesterferien wird es leider nur zwei Wochen dauern, was aber halb so schlimm ist, da es sich um eine Projektarbeit handeln wird und Projekte, wie man weiß, mitunter durch den Engpassfaktor Zeit charakterisiert sind.

Heute war ich beim Vorgespräch, in dem wir grob besprochen haben, was wir während des Praktikums erarbeiten wollen. Ziel ist ein drei- bis vierseitiges Konzept, das soweit ausgearbeitet ist, dass die entscheidende Stelle nur noch zustimmen oder eben ablehnen muss. Ob dieses Ziel innerhalb der zwei Wochen vollständig erreichbar ist, wird sich zeigen, jedoch wäre ich persönlich schon sehr zufrieden wenn ich zur “Grundsteinlegung” beitragen kann und meine Arbeit mit in das Endergebnis einfließt.

Worum es sich genau dreht, möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, da ich erst während des Praktikums abklären muss, ob und inwiefern eine Veröffentlichung auf diesem Blog hier erwünscht ist.

Ich bin auf jeden Fall froh, dass ich das theoretische Wissen rund um das Gebiet “Projektmanagement”, endlich einmal in der Praxis anwenden kann und hoffe, dass meine Arbeit zum erwünschten Ergebnis beitragen wird.

EU again…ich sag einfach EU again…

1 Sep

Das El Cid auf Mallorca – Zurecht 4 Sterne?

31 Aug

Eine Woche Erholungsurlaub liegen hinter meiner Lieblingsfrau und mir. Ich bin sowas von entspannt, ich kann es Euch gar nicht sagen. Maßgeblich dazu beigetragen hat das Hotel, das meine Erwartungen in den allermeisten Punkten übertroffen hat. Die Rede ist vom “El Cid”, das ein Teil der THBHotels-Gruppe ist.

Lediglich 10 Minuten Busfahrt trennten und nach der Landung vom Check-In an der Rezeption. Innerhalb von 5 Minuten hielten wir dann auch unsere Keycard für das Zimmer nebst Schlüssel für den Tresor in Händen.

Zimmer:

Unser Wunsch war es, möglichst weit oben zu residieren. Diesem wurde auch entsprochen, so dass wir uns im fünften von sechs Stockwerken einnisten konnten. Das Zimmer an sich bot neben einem Doppelbett inkl. Besucherritze, einen geräumigen dreigeteilten Schrank, einen Schreibtisch, einen kleinen Kühlschrank und einen Fernseher. Das Bad überraschte neben Sauberkeit mit einer Badewanne und einer normalen Mischbatterie anstatt der für südliche Länder üblichen Verbrühungseinheit. Der ca. 6-8 qm Balkon war mit einem runden Tisch und zwei bequemen Stühlen ausgestattet.

Essen:

Der überaus gute erste Eindruck wurde am ersten Abend beim Buffet getrübt. Wir wollten uns um 19 Uhr, also direkt bei der Öffnung des Speisesaals, stärken und fanden leider nur lauwarmes und teilweise schon kaltes Essen vor. Sollte eigentlich nicht passieren. Auch geschmacklich war die Verpflegung keine wirklich Offenbarung. Lernfähig wie wir sind gingen wir die nächsten Tage erst mit 20 bis 25 Minuten Verzögerung zum Essen und sollten belohnt werden. Nachdem der erste Ansturm am Buffet vorbei war, wurde zügig wieder aufgefüllt, so dass das Essen dann warm und geschmacklich besser war. Die Getränkepreise waren im Rahmen. So zahlten wir für eine Flasche (0,7l) Wasser 1,90€ und das einheimische Bier schlug, soweit ich mich recht erinnere, mit 2,30€ zu Buche. Wer auf sein Franziskaner Weißbier nicht verzichten wollte, musste 4€ hinlegen.

Hotelanlage:

Das El Cid hat zwei Swimmingpools, die beide offensichtlich täglich gereinigt wurden und einen sehr sauberen Eindruck machten. Am hinteren Pool waren die Badeleitern teilweise locker, was für uns aber nicht wirklich ein Grund zur Beschwerde war. Negativer war da die Tatsache, dass die Dusche den Dienst verweigerte. Dennoch wurden wir auch hier im großen und ganzen positiv überrascht und hatten nicht wirklich etwas auszusetzen. Der Indoor-Pool war nicht befüllt, was bei 30 Grad Außentemperatur aber sowieso überflüssig gewesen wäre.

Eine Computerecke bot gegen Entgelt den Zugang zum Internet an. Alternativ dazu konnte man gegen Bezahlung Zugriff auf das hoteleigene WLAN bekommen. Genutzt haben wir beides nicht. WLAN-Zugriff hatten wir trotzdem, da ein offenes WLAN namens “AMIC-Hotels” zum Surfen einlud.

Die einzelnen Reiseveranstalter informierten auf Stellwänden über Ausflugsmöglichkeiten und Veranstaltungen. Daneben lagen noch verschiedene Ordner bereit, die zusätzliche Informationen boten und auch die Zeiten für den Flughafentransfer am Abreisetag enthielten.

Lage:

Wie schon oben erwähnt liegt das Hotel lediglich 10 Minuten vom Flughafen entfernt. Keine 100 Meter trennten uns vom Strand, der zu unserer Verwunderung überhaupt nicht überlaufen war. Da wir nicht den ganzen Tag auf unserem Handtuch im Sand verbringen wollten, entschieden wir uns zur Miete von zwei Liegen und einem Schirm. Kostenpunkt pro Tag: 9,80€ und damit im vertretbaren Rahmen.

Natürlich wollten wir, wenn wir schon einmal da waren, auch die Hauptstadt Palma besuchen. Mit den Buslinien 15 (über Land) oder 25 (über die Autobahn) kommt man in 30 bzw. 15 Minuten an sein Ziel. Die Preisstruktur im ÖPNV hat sich uns nicht so ganz erschlossen. Anscheinend kostet jede Fahrt pauschal 1,25€ pro Person.

Das soll es für´s Erste gewesen sein. In den kommenden Tagen werde ich noch weitere Artikel über den Urlaub veröffentlichen. Sollten Fragen aufkommen, sind diese natürlich gerne in den Kommentaren gesehen.