Zu unrecht unterschätzt: Hachiko

Nach einem vorzüglichen Essen gestern war der Abend noch einigermaßen jung, so dass sich meine Freundin und ich für einen Film zum Ausklang entschieden.

Hachiko wollten wir eigentlich schon länger einmal ansehen und so fiel die Wahl nicht allzu schwer.

Rund 90 Minuten später war es ganz still zwischen uns und weder sie noch ich sprachen ein Wort. Ich bin wirklich nicht nah am Wasser gebaut, aber dieser Film war einer der traurigsten, den ich seit langem gesehen habe.

Ein Uni-Professor findet am Bahnhof, an dem er jeden Tag den Zug zur Arbeit nimmt, einen kleinen Welpen und nimmt diesen notgedrungen mit zu sich nach Hause. Im Laufe der Zeit entwickelt sich zwischen Hachiko und ihm eine wunderbare Freundschaft, die sich vor allem durch die große Treue des Hundes auszeichnet, der sein Herrchen tagtäglich zum Bahnhof begleitet und ihn pünktlich um fünf auch wieder dort abholt bis… (ACHTUNG: Spoiler)

…bis das Herrchen eines Tages in der Arbeit eine Herzattacke erleidet und nicht mehr am Bahnhof erscheint. Die Frau des Professors zieht aus dem Ort weg und Hachiko soll von nun an bei der Tochter in einem weiter entfernten Ort leben. Dort hält es ihn aber nicht lange und schon wenige Zeit später ist Hachiko zurück an dem Ort, der ihn so tief mit seinem Herrchen verbunden hat.

Die Geschichte wäre nur halb so traurig, wenn man nicht wüsste, dass sie komplett auf einer wahren Begebenheit beruht. Hachiko und sein Herrchen gab es wirklich, wenn auch nicht in einer amerikanischen Kleinstadt.

Ein wunderbarer Film, der tief unter die Haut geht und die Sicht auf Freundschaft, Treue und Vertrauen verändert. Schade, dass er in Deutschland so wenig Beachtung erfuhr…

Wer die Meinung von dem m4ki-Schätzchen noch lesen möchte, ist hier sehr gut aufgehoben. Natürlich schreibt sie auch dieses Mal wieder viel besser und interessanter als ich :(;-) . Bin einfach eher so der Tatsachenblogger, glaube ich :)

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This entry was posted on Dienstag, Januar 5th, 2010 at 13:00 and is filed under Film und TV. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

5 Responses to “Zu unrecht unterschätzt: Hachiko”

  1. Stefan Says:

    Meine Freundin hat mich auch in diesen Film geschleppt. Anfangs war ich nämlich ziemlich skeptisch, ob mich der überhaupt interessiert. Aber danach war ich davon schon ziemlich begeistert.

  2. ominöses. » Habenwill: Hachiko Says:

    [...] wenn ihr mir nicht glaubt, könnt ihr hier lesen, was der Liebste dazu sagt: Zu unrecht unterschätzt: Hachiko Categories: gefühltes., gesehenes., trauriges Tags: film, hachi, hachiko, hund, japan, [...]

  3. Ben Says:

    Vielen Dank für den tollen Tipp! :)

  4. torschtl Says:

    hast ihn schon angesehen? lohnt sich wirklich

  5. Patty Says:

    Hachiko – ein wirklich ergreifender und rührender Film, der uns total begeistert hat. Beeindruckend ist übrigens auch die wahre Geschichte über Hachiko, für den an dem betreffenden Bahnhof in Japan sogar eine Statue aufgestellt wurde. Der Tod des wahren Hachiko wurde in ganz Japan gemeldet.

    Viele Grüße
    Patty

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