Archive for the ‘web 2.0’ Category

Evernote – Handschrifterkennung

Ein Feature von Evernote, dass vielen vielleicht noch unbekannt ist, ist die Handschrifterkennung. Entgegen meiner ersten Annahme wird die Handschrift auf einem Foto nicht in Text umgewandelt, jedoch lassen sich Fotos mit bestimmtem Text durchsuchen. Je nach Anzahl der Fotos, die gerade auf die Evernote-Server geladen werden, kann diese bis zu mehreren Stunden dauern, jedoch finde ich persönlich dieses Feature absolut super.

Damit Ihr einen kleinen Eindruck bekommt, wie das Ganze in der Praxis aussieht, habe ich einen Test gemacht.

Die Handschrifterkennung von Evernote

Das war ja einfach, könnte man sagen. Stimmt. Deshalb habe ich mich auch noch an ein etwas größeres Dokument mit typischer Mädchenhandschrift gewagt. Und siehe da, mit kleinen Abstrichen, funktioniert es auch hier fast einwandfrei.

Eine etwas größere Herausforderung

Anmerkung: Natürlich ist dieses Feature nicht perfekt. So lieferte eine Suche nach “Finanz” kein Ergebnis. Bei “Finan” hingegen wurde der Text erkannt. Da ist dann halt ein wenig Experimentieren angesagt.

Wer einen Premiumaccount bei Evernote sein Eigen nennt, kann somit z. B. sämtliche Unidokumente archivieren und per Stichwortsuche schnell zum gewünschten Inhalt kommen.

Ich hoffe, dass dieser Artikel für den ein oder anderen noch eine Neuigkeit darstellen konnte und melde mich bald zurück. Die Bachelorarbeit steht an… und was gibt’s dann Schöneres, als mal wieder ordentlich zu prokrastinieren?

Die Zukunft, wie sie großartig wäre

Komische Überschrift? Stimmt, aber ich wollte schon lange einmal wieder das Wort großartig verwenden. Aber zum Thema. Ich habe heute einen sehr interessanten Link bekommen, der Bock auf die (noch digitalere) Zukunft macht. Ich weiß nicht mehr genau, ob ich das Video schon kannte. Irgendwie kam es mir bekannt vor. Ich hoffe, dass ihr es noch nicht kennt und ähnlich begeistert von dieser Vision sein werdet wie ich.

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Gesellschaftliches Engagement 2.0

Jeden Tag schiebt sich ein neuer Aufruf der Art “Alle dieser Gruppe beitreten, damit Hund/Katze/Maus/Kind/Projekt/… geholfen werden kann” durch die Facebook-Timeline. Innerhalb weniger Stunden joinen dann xxx.xxx Menschen diese Gruppe und am nächsten Tag ist dann wieder eine neue Gruppe im Fokus der Aufmerksamkeit.

Warum die Leute in diese Gruppen eintreten, hängt wohl in erster Linie mit Selbstbetrug zusammen. Schließlich tut man etwas Gutes mit nur einem Mausklick. Danach kann man sich wieder den Partybildern vom letzten versoffenen Wochenende widmen.

Auf die Idee, dass man auch einmal aktiv wirklich etwas verändern könnte kommen immer weniger Jugendliche. Die Parteien meckern über das Wegbrechen der breiten Basis, den Feuerwehren und anderen Hilfsorganisationen sterben die Aktiven weg und auch ansonsten sehen sehr viele ein Ehrenamt nur als Arbeit ohne Nutzen für das Ego an.

Warum ich ehrenamtlich aktiv bin, kann ich pauschal nicht beantworten. Natürlich bedeutet es viel Arbeit, natürlich vermisst man an der ein oder anderen Stelle ein Lob, aber irgendwo ist da einfach eine intrinsische Motivation, die einen weitermachen lässt.

In meinem Ehrenamtsleben gab es noch nie einen Moment, wo ich ernsthaft Zweifel an meiner Arbeit hatte. Es macht einfach Spaß. Und das würden auch diejenigen merken, die ihre Abende lieber auf der Couch verbringen und dort Dieter Bohlen beim Demotivieren völlig talentfreier Leute zusehen.


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