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Evernote – Handschrifterkennung

Ein Feature von Evernote, dass vielen vielleicht noch unbekannt ist, ist die Handschrifterkennung. Entgegen meiner ersten Annahme wird die Handschrift auf einem Foto nicht in Text umgewandelt, jedoch lassen sich Fotos mit bestimmtem Text durchsuchen. Je nach Anzahl der Fotos, die gerade auf die Evernote-Server geladen werden, kann diese bis zu mehreren Stunden dauern, jedoch finde ich persönlich dieses Feature absolut super.

Damit Ihr einen kleinen Eindruck bekommt, wie das Ganze in der Praxis aussieht, habe ich einen Test gemacht.

Die Handschrifterkennung von Evernote

Das war ja einfach, könnte man sagen. Stimmt. Deshalb habe ich mich auch noch an ein etwas größeres Dokument mit typischer Mädchenhandschrift gewagt. Und siehe da, mit kleinen Abstrichen, funktioniert es auch hier fast einwandfrei.

Eine etwas größere Herausforderung

Anmerkung: Natürlich ist dieses Feature nicht perfekt. So lieferte eine Suche nach “Finanz” kein Ergebnis. Bei “Finan” hingegen wurde der Text erkannt. Da ist dann halt ein wenig Experimentieren angesagt.

Wer einen Premiumaccount bei Evernote sein Eigen nennt, kann somit z. B. sämtliche Unidokumente archivieren und per Stichwortsuche schnell zum gewünschten Inhalt kommen.

Ich hoffe, dass dieser Artikel für den ein oder anderen noch eine Neuigkeit darstellen konnte und melde mich bald zurück. Die Bachelorarbeit steht an… und was gibt’s dann Schöneres, als mal wieder ordentlich zu prokrastinieren?

iPad: Welcher Tarif darf’s denn sein?

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Der Release des iPad 2 rückt immer näher. Für mich heißt das, wie ihr bereits wisst, dass ich bald ein 16 GB 3G-Modell der ersten Generation mein Eigen nennen kann. Und dann muss natürlich möglichst bald auch ein passender Tarif her, damit ich auch ohne WLAN surfen kann, wenn ich gerade Lust darauf habe. Eine denkbare Möglichkeit wäre da für mich das folgende Angebot von der O2-Tochter Fonic.

Die Mikro-SIM kostet lediglich 9,95€ bzw. effektiv eigentlich 7,45€, da bereits ein Nutzungstag inklusive ist. Pro Tag (berechnet wird immer von 0:00 Uhr bis 23:59 Uhr, also auf Basis eines Kalendertages), an dem man den mobilen Zugang zum Internet nutzt, fallen dann 2,50€ an Gebühren an. Das könnte bei häufigerer Nutzung ganz schön teuer werden, wenn da nicht der Kostenschutz wäre. Denn ab dem 11. Nutzungstag zahlt man keine weiteren Nutzungsgebühren mehr. Bei 25€ ist also die Obergrenze pro Monat, so dass man seine Ausgaben an dieser Stelle gut planen kann. Die Vertragsbedingungen sind also, wie ihr seht, ziemlich simpel und damit transparent gestaltet.

Was bekommt man für sein Geld geboten?

- 7,2 Mbit im O2-Netz (HSDPA-Geschwindigkeit, in etwa mit DSL 8000 vergleichbar), das im Connect Netztest 2010 den zweiten Platz belegen konnte. Der Stick bzw. die Multisim (je nachdem, was man nutzt) wählt sich immer in das schnellste verfügbare Netz ein, so dass ein Zugang zum Internet fast deutschlandweit möglich ist
- Unbegrenztes Datenvolumen (500 MB/Tag bzw. 5GB/Monat mit HSDPA-Geschwindigkeit, danach erfolgt eine Drosselung auf GPRS-Niveau und somit ISDN-Geschwindigkeit)
- Voice over IP (Skype o. ä.) und Instant Messaging erlaubt
- Weitere Kostenkontrolle durch Prepaid-Verfahren, wenn gewünscht (per SMS, Anruf, mit Aufladebons oder Bankeinzug, kann auch automatisiert werden)

Welche Voraussetzungen muss Eure Hardware erfüllen?

- Windows 7, Windows XP SP2, Windows Vista oder Mac OS 10.4.9
- 500 Mhz oder höher
- USB-Schnittstelle (bei Nutzung des Sticks)
- 128 MB Ram und 50 MB Speicher auf Eurer HDD

Wer jetzt neugierig geworden ist und sich informieren möchte, kann sich die komplette Preisliste genauer ansehen, oder Fonic auf den einschlägigen Web 2.0-Seiten, wie zum Beispiel Facebook, twitter und Youtube einen Besuch abstatten.

Verpflichtungsgeschäft done – Verfügungsgeschäft dann

Die Vertragsfreiheit ist doch etwas Schönes. Sie machte es mir nämlich heute vormittag möglich, dass ich ein iPad 3G 16GB per Facebook kaufen konnte. Die kurzen Produktlebenszyklen bei Apple sind schon oft frustrierend, aber umso schöner ist es, wenn man nicht unbedingt das aktuellste Gerät haben muss oder will. Die Preise fallen dann nämlich überdurchschnittlich.

Ich habe für mich entschieden, dass ich keine zwei Kameras und auch keinen HDMI-Out brauche und mir die erste Generation des iPads gute Dienste leisten wird.

Übergabe ist dann Ende März oder Anfang April. Das ist durchaus nicht so schlecht, wie es sich anhört. Denn hätte ich es heute schon bekommen, wäre die Prüfung nächsten Freitag vorbereitungstechnisch wohl wieder nicht so gut ausgefallen.

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