This challenges everything.
Das iPhone 4 steht kurz vor dem Release und die gleichen Diskussionen wie beim iPad, beim iPhone 3G und bei überhaupt allen anderen Apple-Produkten flammen wieder auf.
“Kein Flash”, “ne Frontcam hat mein Sony Ericsson schon seit drei Jahren und Videotelefonie kann´s auch”, “die Fotokamera ist scheiße”, “wenn ich HD-Videos machen will kauf ich mir nen Camcorder”… bla bla bla.
Ihr habt zwei Möglichkeiten, diesen Artikel hier zu bewerten. Die erste wäre ihr nennt mich verblendet und einen Fanboy, die zweite wäre, dass ihr nachdenkt, es selbst testet und dann euer Urteil fällt.
Die oben genannten Diskussionen treten in der Regel mit den Leuten auf, die sich Apple von vornherein verweigern. Ist auch deren gutes Recht. Dennoch sollte man sich mit Kritik zurückhalten, wenn man, aufgrund von fehlender Erfahrung, überhaupt nicht mitreden kann.
Apples Erfolg kommt nicht allein durch seine Produkte. Apples Erfolg baut viel mehr auf eine (offensichtlich richtige) Mischung aus Qualität, Marketing und Befriedigung von Kundenwünschen.
Apple liefert uns nicht einfach nur ein neues iPhone. Apple macht etwas, das viele andere Firmen verpennen. Das Apfelimperium bietet Konzepte.
Was bringt mir eine Handy, das Videotelefonie kann, wenn mich die Gesprächsminute das dreifache wie bei einem normalen Telefongespräch kostet? Was bringt mir ein Handy mit Internetbrowser, wenn minutengenau oder nach 10kb-Paketen abgerechnet wird? Was hilft mir ein scheiß Multitasking, wenn der Akku nach 4h die Grätsche macht? Mich nervt es einfach, wenn ich auf so etwas achten muss.
Man kann sich jetzt sträuben wie man will, aber verkehrsfähig wurden viele Technologien, auch wenn sie schon jahrelang zur Verfügung standen, durch die Vorstöße von Apple.
Es gibt sicher eine Menge Punkte, die man kritisieren darf und soll, aber man muss auch einfach mal das Umfeld betrachten und nicht nur ein Gerät. Das iPhone alleine ist weder eine Revolution, noch das Maß aller Dinge. Zur Macht wird es erst bei einem genaueren Blick auf Kompatibilität, Durchdachtheit und Usability.
Juni 21st, 2010 at 19:54
“Was bringt mir eine Handy, das Videotelefonie kann, wenn mich die Gesprächsminute das dreifache wie bei einem normalen Telefongespräch kostet?”
Das war bis vor kurzem kostenlos innerhalb des T-Mobile Netzes. Wusste nur keiner
“Was bringt mir ein Handy mit Internetbrowser, wenn minutengenau oder nach 10kb-Paketen abgerechnet wird?”
Was haben mobile Internettarife mit Apple zu tun?
“Was hilft mir ein scheiß Multitasking, wenn der Akku nach 4h die Grätsche macht?”
Welches Handy muss man jeden Tag laden?
Trotzdem macht Apple ihren Job gut und bringen gute Produkte auf den Markt. Meiner Meinung nach aber überteuert.
Hoffentlich werd ich jetz nich als Troll abgestempelt
Juni 21st, 2010 at 23:17
Das war bis vor kurzem kostenlos innerhalb des T-Mobile Netzes. Wusste nur keiner
wusste ich wirklich nicht. dennoch: technologie war zwar vorhanden, wurde aber nur verschwindend gering genutzt, wenn überhaupt. wird sich jetzt ändern.
Was haben mobile Internettarife mit Apple zu tun?
Apple und das iPhone haben mMn für einen Preisverfall im Bereich der mobilen Internettarife gesorgt und diese vorangetrieben. Vor allem die UMTS-Flatrate-Sache.
Welches Handy muss man jeden Tag laden?
Das iPhone, richtig. Zeig mir ein vergleichbares Gerät das VIEL länger läuft. Riesen Display, eigentlich alle Funktionen eines Netbooks… das tägliche Laden ist für mich kein Argument, denn in welchem Wald muss man leben, dass man keine Steckdose hat? Alles nur Gewohnheitssache.
Zu der Preissache: sicher sind die sachen teuer, aber z.b. allein für diesen unibody aus aluminium zahl ich gerne 200€ mehr. viel stabiler, bessere wärmeableitung (stell dir mal ein windows notebook auf die nackten oberschenkel), und vor allem ein OS, das läuft und läuft und läuft und läuft… für mich kommt privat nie wieder ein windowsrechner in frage.