Sachen, die man nicht kaufen kann
Das Weihnachtsfest heuer war seit langem wieder einmal ein Highlight. Es war das erste Weihnachten, dass ich mit m4ki und (zu Teilen) auch mit ihrer Familie verbringen durfte.
Während der Abend des 24. ganz meiner eigenen Familie gehörte, kam mein Engel am 1. Feiertag zu mir in die Familie, bevor wir am 2. Feiertag dann ins schöne Oberbayern zu ihr fuhren.
Typisch Mann war mein Geschenk nicht wirklich berauschend, wenngleich ich auch ein bisschen stolz über meine Kreativität war. Aber genug davon. Viel wichtiger und vor allem viel einfallsreicher waren die Geschenke von ihr, von der Frau, die ich liebe.
Als erster durte ich ein weiches Päckchen öffnen. Drin befand sich ein Schal aus meiner Lieblingsstadt London. Nicht, dass ich nicht schon einen gehabt hätte, aber der bisherige passte ihrer Meinung nach nicht perfekt zu meiner Jacke. Und jetzt wo ich die neue Kombination sehen kann muss ich sagen, dass sie recht hat. Der neue enthält genau die Farben der Jacke und passt somit optimal.
Als nächstes hielt ich etwas schweres, Undefinierbares in der Hand. Auf der einen Seite fühlte es sich weich an, aber irgendwie ließ sich das “Ding” ab einem bestimmten Druck nicht mehr verformen. Ich konnte es in jedem Fall überhaupt nicht einordnen. Warum, war dann nach dem vollständigen Auspacken auch klar. In dem Geschenk befand sich ein sog. Kirschkernkissen (eine Art neumodische Wärmflasche) in Form eines Nilpferds. Da ich IMMER warme Füße habe und mir so gut wie nie kalt ist, konnte ich das ja nicht kennen
. Es hat ab sofort natürlich einen Ehrenplatz in meinem geliebten Bett.
Als kleine Anekdote noch hintendran: Das Nilpferd heißt ab sofort “Umme”. Wie es dazu kam, ist schnell erzählt. In Oberbayern (also im Ausland da irgendwo
) spricht man nicht von “affe”, sondern von “nauf” für “nach oben”. Dementsprechend sagen sie “dort” auch nicht “obe”, sondern “nunter” für “nach unten”. Als mein Schatz ihren Vater frage, wie sie denn ihren (Kirschkern)Affen, den sie für sich aus London mitgebracht hatte, nennen sollte, antwortete der sinngemäß mit “Affe….des is da Affe Obe”
, in Anspielung an meinen (angeblich komischen???) Dialekt. Wie sich der Name für mein Nilpferd dann ergab, dürfte klar sein.
Das Präsent das mit großer Sicherheit am meisten Arbeit gemacht hat, folgte als nächstes. Ein Kalender für das Jahr 2010. Nichts Besonderes? Sehr wohl! Schatzl hat für jedes Monat separat ein Kalenderblatt mit einem Foto aus dem vergangenen Jahr und Verzierungen gestaltet. Jeden Morgen, wenn ich darauf blicke, geht in mir die Sonne auf, weil ich ab sofort IMMER einen Grund habe, den Tag mit einem Lächeln zu beginnen. Wer mich frühmorgens schon einmal erlebt hat, wird wissen, welch großen Gewinn diese Tatsache darstellt
Last but not least erhielt ich dann noch ein kleines Päckchen, das von der Größe her an die Verpackung einer Seife erinnerte. Der Inhalt, der sich mir offenbarte war dann aber alles andere als mir bekannt. Vor mir lag eine nagelneue Magic Mouse (ich berichtete) für mein Macbook Pro. Gewonnen hatte sie dieses Schmuckstück bei einem Gewinnspiel von allaboutapple. Nachdem wir ausgemacht hatten, nicht allzu viel Geld auszugeben, hatte ich damit natürlich überhaupt nicht gerechnet. Umso größer war dann aber meine Freude.
Viel wichtiger als all die materiellen Dinge ist für mich aber die Liebe, die in den Geschenken steckt. Man merkt, dass sich da jemand sehr viele Gedanken um einen gemacht hat und immer wenn man an denjenigen denkt dann weiß man: “Das ist sie… die Eine.”
Ihr seht also: Die Messlatte für das nächste Jahr liegt hoch, aber ich wäre ja nicht ich, wenn nicht irgendwo in meinem Hinterstübchen der absolute Masterplan heranreifen würde. Schatz, das bekommst du noch zurück! Und zwar im positiven Sinne
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Tags: Geschenke, Kalender, Kirschkernkissen, Liebe, m4ki, Magic, Mouse, Schal, Schatz, Weihnachten
Dezember 31st, 2009 at 01:44
ich hoffe, dass umme das nächste mal zu mir rüber kommt wenn ich kalte füße, bauchweh oder sonstige beschwerden habe, wenn du ihn schon nicht brauchst
und mein affe heißt owe, nicht obe
Dezember 31st, 2009 at 01:45
der heißt OBE, weil ihr in Oberbayern ja mol gar koa ahnung habt`s, zefix!
ich brauch ihn schon als schön anzuschauendes nilpferd
Dezember 31st, 2009 at 02:00
Schön geschrieben, obwohl ich das mit der Affenbenennung erst mit m4kis Kommentar richtig tscheckt hab. Als Niederbayer in der Oberpfalz hat mans auch nicht leicht.
Dezember 31st, 2009 at 11:10
Das sind aber viele Geschenke für ein einziges Weihnachten :O
Dezember 31st, 2009 at 12:19
ich hab die aber alle verdient!
Dezember 31st, 2009 at 14:57
Oberpfalz! Alle anderen können keinen Dialekt!
Januar 1st, 2010 at 23:55
also zum Glück sprechen wir in Regensburg ja kaum operpfälzerisch, sondern haben unseren eigenen Dialekt, da man das kaudawelsch kaum aushält was im Rest so gesprochen wird aber mit Bayerisch hat das wenig zu tun.
Ich kanns kaum glauben aber torschtl und ich waren uns nicht sogar schon einmal einer Meinung, nein wir haben auch beide eine Frau aus Oberbayern.
Januar 2nd, 2010 at 13:46
spricht für oberbayern dad i sogn