Counter-Strike: Source für den Mac
Seit wenigen Tagen kommen auch Apple-Fans in den Genuss von Counter-Strike: Source. Für mich, der ich jahrelang großer Fan von Counter-Strike 1.0-1.6 war, war es natürlich Pflicht, einen Blick in das Spiel zu werfen.
Der Download kommt mit 1,7 GB recht zügig auf die Platte gerauscht, so dass man nach einer guten Stunde bereit für den Kampf ist. Am alten Spielprinzip hat sich so gut wie nichts verändert. Gut gegen Böse, Antiterroreinheiten gegen Terroristen. Auch die Karten sind den alten Vorbildern nachempfunden und lediglich optisch aufpoliert worden.
Ingame hatte ich anfangs mit hohen Choke- und Loss-Werten zu kämpfen, die ich aber mit den richtigen Netsettings (rate 25000, cl_updaterate 101, cl_cmdrate 101 hatte ich noch aus 1.6-Zeiten im Kopf; evtl. gibt´s da ja mittlerweile noch bessere Einstellungen?) einigermaßen in den Griff bekommen habe. Das größte Manko sind 60 FPS, die ich bisher noch nicht anheben konnte. Falls jemand geschickter im Umgang mit Google ist, wäre ich über einen Tipp sehr dankbar.
Das Spielgefühl an sich ist völlig anders im Vergleich zum Vorgänger. Die Bewegungen sind näher an der Realität und alles ist ein wenig langsamer. Ballerei durch Wände ist gänzlich unmöglich geworden und das Recoilverhalten, sowie die Hitboxen auf den gegnerischen Models sind anfangs sehr gewöhnungsbedürftig. Ob das eine Eigenheit von CS:S auf dem Mac oder eine generelle “Macke” ist, kann ich nicht beurteilen, da ich CS:S vorher noch nie gespielt habe.
Wer mit der Steuerung der Maus Probleme hat, dem seien ein paar Befehle nahe gelegt. Rechtsklick auf CS:S -> Properties -> Launch Options -> “-nojoy -noforcemparms -noforcemaccel -noforcemspd -console”. Ihr werden den Unterschied spüren, da in eurem innerlichen Fluchen plötzlich aus “man die Scheiße ist unspielbar” ein “ahhh” werden wird. Mit den oben genannten Befehlen schaltet ihr die Mausbeschleunigung ab und aktiviert gleichzeitig die Console, so dass ihr Einstellungen auch ändern könnt, während ihr Ingame seid.
Der erste Eindruck vom Spiel bzw. der Macumsetzung ist zufriedenstellend. Sollte ich es irgendwie in den Griff bekommen, dass ich in Zukunft mit 100 FPS über die Maps wackle, werde ich es euch natürlich wissen lassen.
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Tags: Counter-Strike: Source, css, Eindruck, mac, osx, review
Juli 5th, 2010 at 09:24
100 FPS aufm MacBook? Hab ich jetzt noch nie gehört. Vllt Grafik komplett runter schrauben.
Gibt ja seit dem auch ein etwas größeres Cheaterproblem dank MacUsern
Hitmodels, Bewegungen usw waren auch schon vorher anders als bei 1.6. Sehr anders – ich fand css wegen dem besagten gameplay immer besser als 1.6. Kam irgendwie besser damit zurecht. Nur das durch Wände schießen quasi unmöglich ist nervt bissl
Juli 6th, 2010 at 14:56
Also das MB hat ja nur 60Hz demnach sind physische 100 FPS ja gar nicht möglich, jedoch stört es mich, dass die Frames oft auf 50 gehen und dann wieder nach oben, deswegen wäre es besser, wenn man einen Weg findet hardwaremäßig noch mehr Leistung rauszuholen. Grafik habe ich schon komplett runtergedreht.
Juli 17th, 2010 at 09:59
Für 1000 Fps (konstant) braucht man vernünftige Hardwares und Linux am besten noch.