Für’s Leben lerne ich…
…im Master zumindest, was die zukünftige 60h-Woche angeht. Während der Bachelor vom Zeitaufwand her sehr überschaubar war, haut’s im Master richtig auf die Glocken.
In so gut wie jedem Fach darf man eine Präsentation vorbereiten und fast wöchentlich muss man irgendein 40-Seiten-Paper auf 3 Seiten zusammenfassen. Natürlich soll bei letzterem der wissenschaftliche Anspruch erkennbar sein. Also mal kurz die Kernsätze rausschreiben und neu verpacken ist nicht. Und dennoch bin ich zufrieden. Was ich im Bachelor vermisst habe (was aber natürlich auch mit meine Schuld war), bekomme ich jetzt geboten. Ich nehme etwas mit. Ich erlerne Methoden und bekomme Werkzeuge an die Hand, die mir definitiv später im Beruf helfen werden. Und das macht den Stress irgendwie viel erträglicher als wenn man sich immer denkt “Warum? Wofür? Das ist doch fürn Arsch!”.
Abseits von der Uni durfte ich Mitte November 3 tolle Tage mit der Traumfrau in der Fairfield Close und im Rest Londons verbringen. Da wir es beide hassen, wenn man nur von einem “Must-See” zum anderen hetzt, haben wir es langsam angehen lassen und uns pro Tag nur ein Ziel ausgesucht. Im Speziellen waren das das Natural History Museum, der London Tower und der London Zoo. Alle 3 hatten wir bis dato noch nicht gesehen. Die Entscheidung für 1 Ziel pro Tag war goldrichtig. Erstens konnten wir jeden Tag ausschlafen und zweitens konnte man locker einen kompletten Nachmittag an den jeweiligen Orten verbringen. Manchmal war die Zeit sogar ein bisschen zu kurz.
Ansonsten gibt es nicht viel Neues. Mein Leben ist zur Zeit ziemlich monoton und auch ein bisschen trostlos seit mein Schatz weg ist. Aber zum Glück ist ja Licht am Ende des Tunnels. Wer bisher nur Blogleser war und ein bisschen enttäuscht von meiner langen Inaktivität ist, dem sei mein Twitteraccount ans Herz gelegt, da ich dort eigentlich jeden Tag meinen Sülz von mir lasse und diese 140 Zeichen meistens noch mehr Inhalt haben als die Blogbeiträge hier
Februar 27th, 2012 at 12:04
Ach ja,, besonders wenn man eine Arbeit schreibt ist es doch sehr schwer nebenbei zu bloggenoder? Ich weiß noch, wie ich damals meine magisterarbeit geschrieben habe, dass war echt hart!!! Die letztes 3 Monate habe ich mich vom sozialen Leben ( in Real und im Internet) verabschiedet. Ich war so froh, dass es danach endlich vorbei war.
März 15th, 2012 at 14:25
Naja, eigentlich sollte man für Bloggen immer Zeit finden. Solange man es nur nebenbei macht, muss ja auch nicht jeden Tag ein Post erscheinen. Ein privater Blog kann dann auch mal für einige Wochen brach liegen, um dann wieder aufzuleben. Das finde ich immer noch besser, als wenn Leute wegen Inaktivität 3 Jahre alte Blogs einfach löschen.
Grüße von Markus