Archive for Juni, 2010

Social Media – Mehr Segen als Fluch

Die Debatten um Facebook und Co. werden nicht nur auf der Datenschutzebene kontrovers diskutiert, sondern oft auch in Richtung Prokrastination und Zeitverschwendung. Mir wird oft “vorgeworfen”, ich würde mein ganzes Leben in den Social Networks festhalten und zu viel Zeit in diesen verbringen.

Das stimmt sicher zum Teil. Ich verbringe im Schnitt bestimmt 3-4h täglich auf Facebook und um die 2h aktiv in Twitter. Ich habe jedoch festgestellt, dass sich die Kommunikation im “Reallife” mit Freunden und Bekannten seit dieser exzessiven Nutzung sehr positiv verändert hat. Vor ein paar Jahren erzählte man in Gesprächen noch von seinem Tagesverlauf, heute heißt es oft nur noch “hab ich schon auf Facebook gelesen”. Dafür rücken andere, tiefergehende Themen seitdem massiv in den Vordergrund. Egal ob ich mit meiner Freundin, meinem besten Freund oder Vereinskameraden rede, die Konversationen sind intensiver und nicht mehr auf Oberflächlichkeiten beschränkt.

Ich persönlich genieße diese Entwicklung ungemein, weil man die Gesprächspartner noch besser kennenlernt und schneller als “in früheren Zeiten” bemerkt, wie diese wirklich ticken und welche Einstellungen sie vertreten.

Die Social Media machen unser Sozialverhalten nicht schlechter, sondern beschleunigen die Kommunikation unwichtiger Informationen, so dass im Endeffekt wieder mehr Zeit für die wirklich wichtigen Themen bleibt. I like.

Counter-Strike: Source für den Mac

Seit wenigen Tagen kommen auch Apple-Fans in den Genuss von Counter-Strike: Source. Für mich, der ich jahrelang großer Fan von Counter-Strike 1.0-1.6 war, war es natürlich Pflicht, einen Blick in das Spiel zu werfen.

Der Download kommt mit 1,7 GB recht zügig auf die Platte gerauscht, so dass man nach einer guten Stunde bereit für den Kampf ist. Am alten Spielprinzip hat sich so gut wie nichts verändert. Gut gegen Böse, Antiterroreinheiten gegen Terroristen. Auch die Karten sind den alten Vorbildern nachempfunden und lediglich optisch aufpoliert worden.

Ingame hatte ich anfangs mit hohen Choke- und Loss-Werten zu kämpfen, die ich aber mit den richtigen Netsettings (rate 25000, cl_updaterate 101, cl_cmdrate 101 hatte ich noch aus 1.6-Zeiten im Kopf; evtl. gibt´s da ja mittlerweile noch bessere Einstellungen?) einigermaßen in den Griff bekommen habe. Das größte Manko sind 60 FPS, die ich bisher noch nicht anheben konnte. Falls jemand geschickter im Umgang mit Google ist, wäre ich über einen Tipp sehr dankbar.

Das Spielgefühl an sich ist völlig anders im Vergleich zum Vorgänger. Die Bewegungen sind näher an der Realität und alles ist ein wenig langsamer. Ballerei durch Wände ist gänzlich unmöglich geworden und das Recoilverhalten, sowie die Hitboxen auf den gegnerischen Models sind anfangs sehr gewöhnungsbedürftig. Ob das eine Eigenheit von CS:S auf dem Mac oder eine generelle “Macke” ist, kann ich nicht beurteilen, da ich CS:S vorher noch nie gespielt habe.

Wer mit der Steuerung der Maus Probleme hat, dem seien ein paar Befehle nahe gelegt. Rechtsklick auf CS:S -> Properties -> Launch Options -> “-nojoy -noforcemparms -noforcemaccel -noforcemspd -console”. Ihr werden den Unterschied spüren, da in eurem innerlichen Fluchen plötzlich aus “man die Scheiße ist unspielbar” ein “ahhh” werden wird. Mit den oben genannten Befehlen schaltet ihr die Mausbeschleunigung ab und aktiviert gleichzeitig die Console, so dass ihr Einstellungen auch ändern könnt, während ihr Ingame seid.

Der erste Eindruck vom Spiel bzw. der Macumsetzung ist zufriedenstellend. Sollte ich es irgendwie in den Griff bekommen, dass ich in Zukunft mit 100 FPS über die Maps wackle, werde ich es euch natürlich wissen lassen.

YEAAAAAH

Mein iPhone ist da

drüben aufm Tisch am Ladekabel angehängt.

(Dieser Eintrag hier sollte ein Witz sein, da es 99% meiner Blogbesucher anscheinend nicht raffen… natürlich ist das iPhone 4 noch nicht in meinem Besitz)

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Facebook Like Button for Dummies