Archive for Dezember, 2009

Trigami – macht was aus euren Blogs!

Die Meinungen über bezahlte Blog-Einträge gehen auseinander. Die Einen sehen es als moralisch verwerflich, die Anderen als willkommene Entlohnung für die Arbeit, die sie in ihren Blog stecken.

Bei Trigami hat man die Möglichkeit Aufträge anzunehmen oder aber auch abzulehnen. Das Honorar darf man, vorausgesetzt der Auftrag wird angenommen, selbst festlegen. Als Mindestpreis darf man von circa 20€ pro Beitrag ausgehen. Wenn man es geschickt anstellt nimmt man nur Aufträge an, mit denen man sich identifiziert. Das heißt, dass man lediglich über Themen schreibt, die einen auch persönlich interessieren und über die man eventuell auch schreiben würde, wenn man nicht dafür bezahlt würde.

Außerdem wird man sowieso dazu “gezwungen” nur über Relevantes zu schreiben, da sinkende Feed-Abonennten und andere Leser das Blog abstrafen würden, wenn es seine Identität “verraten” würde. Das ist einem Hobby-Blogger das bisschen (aber nicht zu verachtende) Geld sicher nicht wert.

Alle, die oben genannte Grundsätze beachten, werden meiner Meinung nach, mit allzu stark sinkenden Leserzahlen kein Problem haben.

“2009, das war auch viel Twitter-Hysterie”

So titelt die Online-Redaktion der RP. Unter der Überschrift verbirgt sich ein gut geschriebener Artikel über das Jahr 2009 auf der Microblogging-Plattform twitter.

Nicht nur der  berühmte Hudson-River inkl. Notlandung eines Flugzeuges findet Erwähnung, sondern auch der Amoklauf von Winnenden, sowie weitere Meldungen, die die Twittersphere in Aufregung versetzten.

Religion auch ohne Kirche?

Ich bin, durch meine Taufe im Kindesalter, römisch-katholisch, aber hatte das Glück, dass ich nie zu einem Kirchenbesuch gezwungen wurde. Meine Eltern haben mir schon immer freigestellt, ob und wann ich eine Messe besuche oder auch nicht.

Heute halte ich es so, dass ich lediglich zu Hochzeiten, Taufen und (leider auch) Beerdigungen die Kirche aufsuche. Ich halte mich durchaus für gläubig, aber nicht im “kirchlichen” Sinn. Ich glaube nicht daran, dass da ein Abendmahl war und ich glaube auch nicht daran, dass es da jemanden gab, der über das Wasser gehen konnte, aber sehr wohl daran, dass es da “etwas” gibt.

Ich für meinen Teil brauche keine Kirche und keinen Ort, um meinen Glauben auszuleben. Erst vor kurzem war ich mal wieder bei einem Weihnachtskonzert. Was ich da zu sehen und hören bekam, hat mich wieder einmal in meiner Auffassung bestätigt. Chorale Gesänge, wie ich sie schon von früheren Besuchen kannte, hallten durch das Gebäude. Nichts für “unsere Generation”, aber anscheinend bis heute geschätzt von den Ü50ern.

Ein Blick nach Amerika beweist, dass es auch anders geht. Dort singt man Gospel und die Veranstaltungen gleichen eher einer kleinen “Party”. Das spricht auch die Jüngeren an, aber diesseits des großen Teichs hat man anscheinend sämtliche diesbezügliche Entwicklungen verschlafen.

Mich persönlich würde es nicht wundern, wenn die Kirche hier in Deutschland und in Europa in den nächsten Jahren noch weiter an Bedeutung verliert, weil viele einfach feststellen, dass der christliche Glaube vielleicht ein gutes Fundament darstellt, aber für die heutige Zeit einfach überholt ist.

Über Meinungen von euch würde ich mich natürlich freuen.


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